Diese Rasse, die auch Leopardette genannt wird, entstand aus einer Kreuzung von Bengalkatze (Asiatische Leopardenkatze-ALC - Bild links: Quelle wikipedia.org) mit einer Hauskatze.
Herkunft:
Die Genetikerin Jean Mill verpaarte 1963 (damals hieß sie noch Jean Sudgen) eine weibliche Asiatische Leopardenkatze mit einem schwarzen Hauskater, um die getupfte Fellzeichnung und den geschmeidigen Körperbau der Wildkatze mit den Charaktereigenschaften der Hauskatze zu verbinden. Die Zucht führte J.Mill erst 1972 weiter, als sie von Dr. Centerwall, einem Genetiker an der Universität von Kalifornien, acht weibliche Hybriden übernahm. Während der Erforschung der Leukämie kreuzte auch er Bengalkatzen mit kurzhaarigen Hauskatzen.
Körper:
Der Bengale ist mittelgroß bis groß. Er ist muskulös, langgestreckt und robust. Die Beine sind mittellang, muskulös und kräftig. Die Pfoten sind groß und rund. Der Schwanz ist mittellang und dick mit gerundeter Schwanzspitze.
Wesen:
Die jetztige Bengalkatze wird ausschließlich reinerbig gezüchtet,. Es dürfen nur Bengal mit Bengal verpaart werden. Es wurden bei der Entstehung der Rasse andere Rassen wie Ägyptische Mau, Abessinier, getupfte Orientalisch Kurzhaar und American Shorthair eingepaart und so entstand das unbeschreibliche Wesen der Bengal. Bengalen sind bis ins hohe Alter sehr verspielt und aktiv. Ihre Intelligenz und Ausdauer und ihre für Katzen unglaubliche Anhänglichkeit machen sie zur perfektenFamilienkatze! Sie unterhält sich sehr gerne mit ihren Menschen, sei dies nun mit schmusen und schnurren oder auch stimmlich. Die Laute sind schier unbeschreiblich. Bengalen haben eine enorme Sprunggewalt und einge lieben das Wasser, beides ist das Erbe der wilden Verwandten.
Farbvarianten: siehe hierzu auch meine Seite Farben und Zeichnungen
Die Bengal besitzt eine klare, kontrastreiche Spotted- oder Marbled-Zeichnung in Braun, bei golden-orangefarbener Basisfarbe der Augen, Ausnahme der Augenfarbe ist die Point Katzen (Snowbengalen). Bei seal lynx blau, bei mink blaugrün (aqua) oder sepia nur grün. . Folgende Farben sind anerkannt: Brown Spotted Tabby, Brown Marbled Tabby, Seal Sepia Spotted Tabby, Seal Sepia Marbled Tabby, Seal Mink Spotted Tabby, Seal Mink Marbled Tabby, Seal Spotted Lynx Point und Seal Marbled Lynx Point. Bei TICA auch silber Varianten.
Fellzeichnungen: siehe hierzu auch meine Seite Farben und Zeichnungen
Bei den Zeichnungen (Tabby) gibt es nur zwei Grundmuster: marbled und spotted. Genetisch gesehen ist marbled das von der Hauskatze bekannte gestromt (classic oder blotched), jedoch ist das sogenannte Bulleye nicht erwünscht. Spotted kommt in verschiedenen Größen vor, mit Tupfen, was spotted ja eigentlich bedeutet, oder mit Ringen, was dann rosetted genannt wird. Eine Streifenzeichnung wie bei der getigerten (mackerel) Hauskatze ist zumindest unerwünscht, wenn es auf Ausstellungen nicht gar zur Disqualifizierung führt.
Langhaar-Bengale
Die Bengalkatze gibt es auch in der Semilanghaarvariante, die mittlerweile unter dem Namen CASHMERE einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Dieser Name bzw diese Variante ist zur Zeit noch nicht anerkannt, dies ist aber das Ziel einiger Züchter die versuchen die Semilanghaarbengalen als Rasse unter dem Namen Cashmeres anerkennen zu lassen. Die Bestrebungen beinhalten auch langfristig den Championstatus bei TICA, der WCF und auch der FIFE zu erlangen.
GenerationenALC (Prionailurus Bengalensis) x domestizierte Katze (Bengal) ergibt F1
F1 x domestizierte Katze (Bengal) ergibt F2 Kitten
F2 x domestizierte Katze (Bengal) ergibt F3 Kitten
F3 x domestizierte Katze (Bengal) ergibt F4 Kitten
Die F1- F3 Kater sind meist steril, in der F4 Generation gibt es wenige fruchtbare Kater.